Das
Walserhaus Die
Walser sind Nachkommen von Oberwallisern, die vor rund 700
Jahren einwanderten und die höchsten
Täler Graubündens besiedelten.
Trifft man im Bündnerland ein Holzhaus an, ist es meinstens
ein altes Walserbauwerk oder ein Neubau, dem Walserstil nachempfunden,
vormals schon bei der Projektierung darauf achtend, dass sich
der Neubau harmonisch ins Dorfbild einfügt.
Häuser, die in den Alpen gebaut werden, unterliegen durch
der Natur gegebenen Besonderheiten wie langanhaltende Kälteperioden,
Eis, schwere Schneelasten auf dem Dach, Schneeschmelze usw.
Besonders in Hanglagen, wie es nun mal in den Bergen überall
anzutreffen ist, muss dem Verlauf der Jahreszeiten hohe Beachtung
geschenkt werden.
Die fängt schon beim
Bau des Untergeschosses an, bestehend aus wasserdichtem
Beton, hangseitig aufgebrachter Wassersperre, Drainage,
die einen Stau des Wasser am Bauwerk verhindert und somit
auch schwere Schäden am Bauwerk ausschliesst.
Absolut fachmännische Ausführung, die sogar zulässt,
fast den ganzen Teil des Untergeschosses in Wohnbereich
auszubauen,
was zusätzlich zwei Zimmer mit Bad zulassen würde.
Das Erdgeschoss (Bild) bestehend aus zum Teil einem Zweischalen-Mauerwerk,
18 cm Backstein, 14 cm Aussenisolation und zum Teil einer
Holzständerkonstruktion mit 10 cm Steinwolle, 40 mm
Lattung, 20 mm Holzschalung.
Das Dachgeschoss ist rundum eine Ständerkonstruktion,
aussen mit Holz verschalt, innen Gipsplatte verputzt oder
Holzschalung.
Ein Baustil also wie zu Grossvaters Zeiten, mit neusten
Materialien und modernstem Innenausbau,
und doch wird das Haus von
aussen dem Walserstil gerecht.
Wie der Innenausbau ausgestattet wird, bleibt weitgehend
dem Bauherrn überlassen.
Wir stehen jedoch gerne mit Rat und Tat zur Verfügung.
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