Ein Land im Aufbruch
Meine Eindrücke
und Meinungen, die ich von der >Slowakei
heute habe, sind natürlich nur als sehr spärlich
zu bezeichnen, müssen nicht stimmen, können
auch als unvollständig bezeichnet werden, da sie
nur von einem Blitzbesuch von nur 10 Tagen stammen.
Jedoch eines ist sicher: Die Slowakei werde ich wieder
besuchen. Das Land und Leute üben auf mich eine Anziehungskraft
aus.
Habe etliche Slowaken angetroffen, die sagten, gibt doch
schönere Länder als die Slowakei, wie kann das
einen Schweizer interessieren.
Nun, das Land hat etwas, was man bei uns im Westen weniger
oder gar nicht mehr anzutreffen vermag.
Die Vergangenheit und Zukunft sieht man auf engem Raum
in Natura. Gegensätze von alt und modern, Misswirtschaft
wie auch der Versuch, vergangene Zeiten zu vergessen und
an die Zukunft zu glauben,etwas Neues zu versuchen, sieht
man an jeder Ecke.
Ich bin überzeugt, die Slowakei ist und wird je länger
umso mehr ein Tourismusland. Es hat für uns Westler
verborgene Schätze, die es zu entdecken gilt.
Wenn ich von Vergangenem in der Slowakei spreche, sehe
ich auch unsere Vergangenheit. In vielen Belangen haben
wir die mit Beton und modernem Denken ausgelöscht.
Immer auf der Jagt, alles perfekt entstehen wie auch so
sauber aussehen zu lassen, gearbeitet wie die Verrückten
gegen die Natur,
statt im Einklang mit dem Schönen, was die Seele
der Menschen wirklich berührt.
In dem sehe ich die grosse Chance für die Slowaken,
ein Land entstehen zu lassen, wo man Vergangenes und Gegenwärtiges
antrifft.
Gedanken zum Tourismus
in der Slowakei
Was mich überrascht
hat, ist die Neubau-Bauweise, die man in der Slowakei
viel antrifft: Holzbau, Blockhäuser im Hotelbau,
Einfamilienhäuser, Pensionen usw.
Ich bin überzeugt, ein Westler verliebt sich alleine
schon in seine Unterkunft, in der er untergebracht ist.
Für Naturfreaks eine Welt, wie er es sich wünscht.
Fährt man dann noch über Naturstrassen mit Schlaglöchern,
ist das doch genau das, was die Sache noch interessanter
macht. Man fühlt sich in der Welt, die wir nicht
mehr haben. Abenteuergefühl, Wildnis, in einer Einsamkeit,
wo man die Stille noch hören kann.
Kommt einem ein Gefährt aus dem letzten Jahrhundert
entgegen, ist das doch der Wahnsinn. Wo sieht man das
heute noch.
Wenn sie in ein Dorf kommen und denken, etwas ungewohntes
haben sie in der Nase,.... es ist der Rauch der Holzheizungen.
So gibt es viele Begebenheiten, die mich einfach faszinieren,
sie versetzen mich in meine Jugendzeit, als wir auch noch
nicht so hoch modernisiert waren, als wir uns noch auf
die Strasse trauen konnten ohne gleich damit rechnen zu
müssen, wegen eines Vergehens kriminalisiert zu werden..............
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Leute
Es ist schon so, es gibt dort Leute, die kämpfen
jeden Tag ums überleben. Ich habe das gesehen, wie
sie im Abfallkontainer nach Brauchbarem (auch Essbarem)
suchten. Viele wohnen mit Ihren Familien in einer Einzimmerwohnuung,
auf engstem Raum.
Dass Vater und Mutter, um zu überleben, beide den
ganzen Tag arbeiten, kann noch als Glücksfall bezeichnet
werden. Meistens fehlt auch die Arbeit. Sieht man die
riesigen, leerstehenden Industrieanlagen, kann man sich
denken, woher die Armut kommt.
Und doch, der Humor, den die Slowaken an den Tag legen,
hat mich immer wieder umgehauen. .............. mehr folgt
Das Essen
Mit dem Essen hatte ich absolut keine Probleme. Es gibt
ein paar slowakische Spezialitäten, die man probieren
sollte.
Ansonsten spürte ich keinen grossen Unterschied zu
unserer Küche............... mehr folgt |
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